Bundesplatz-Kino
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Dienstag, den 18.08.2026:
15:30 Bundesplatz-Kino:
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße18:00 Bundesplatz-Kino:
Bitteres Fest20:30 Bundesplatz-Kino:
Im Spiegel meiner Mutter
A Sad and Beautiful World
A Sad and Beautiful World (OmU)
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Berlin, Berlin, Berlin (1970) & Kurzschluß (1971)
Call Me by Your Name (2017, OmU)
Das siebente Siegel / Det sjunde inseglet (1957)
Der Klang der Stradivari
filmPOLSKA 2026
filmPOLSKA: Child of Dust (Omd+eU)
filmPOLSKA: Kingdom (Omd+eU)
filmPOLSKA: LARP (Omd+eU)
filmPOLSKA: No Ghosts On Good Street (Omd+eU)
filmPOLSKA: Permit (Omd+eU)
filmPOLSKA: Silver (Omd+eU)
filmPOLSKA: The Town That Drove Away (Omd+eU)
Glutmensch (1975)
Hiddensee
Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war
Jazz an einem Sommerabend (1959, OmU)
L’année dernière à Marienbad / Letztes Jahr in Marienbad (1961, OmU)
Orphée / Orpheus (1950, OmU)
Rundherum, andersrum – Lamberts gesammelte Einakter Vol. 3
Siri Hustvedt - Dance Around the Self (OmU)
Wunderschöner
Eintrittspreise
- Erwachsene 10,-- €
- Ermäßigt 9,-- €
- Kinder (bis 12 J.) 6,-- €
- Kinotag (MI) 8,-- €
Cosima Filmtheater
Eva Lichtspiele
HIDDENSEE
Ab 20. August bei uns im Programm.
Am Mittwoch, den 26. August um 18.00 Uhr bei uns
zu Gast: die Regisseurin ANNEKATRIN HENDEL!
Deutschland | 2025 | 123 Min.
Dokumentarfilm
Regie: Annekatrin Hendel
Ein poetischer wie beunruhigender Dokumentarfilm voller visueller und erzählerischer Kraft.
Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee, geliebt als Sehnsuchtsort der Freiheit. Sonnenanbeter, Nacktbader, Künstler, Punks und Prominente strömen seit jeher in Scharen auf die Insel. Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde hier zu Hause ist – wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat. Mehrere Erzählstränge, verschränkt über Zeiten und Generationen, führen schließlich zu den sich unaufhörlich zuspitzenden Spannungen der Gegenwart.
In hypnotisch schönen Schwarz-Weiß-Bildern verwebt die preisgekrönte Regisseurin Annekatrin Hendel Landschaft, Geschichte und Schicksale zu einem faszinierenden Porträt und blickt wie durch ein Brennglas auf Bewegungen, die weit über die legendäre Ostseeinsel hinausreichen.
A SAD AND BEAUTIFUL WORLD
Ab dem 20. August.
Libanon, Deutschland, USA | 2026
Länge: 110 Minuten
Genre: Liebesdrama
Originalsprache: Arabisch
Mit A SAD AND BEAUTIFUL WORLD, der bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, gelingt dem Regisseur Cyril Aris eine einzigartige Liebesgeschichte, die meisterhaft zwischen Lachen und Weinen wandert und einen unerschütterlichen Überlebensgeist verkörpert: Humor als Antwort auf eine Welt, die aus den Fugen geraten ist.
https://www.neuevisionen.de/de/filme/a-sad-and-beautiful-world-187/filminfo#mtDIE BILDERWELTEN DES JONATAN BRIEL
Ab 30. August bei uns im Programm.
Die Bilderwelten des Jonatan Briel
Filmreihe und Ausstellung
Das von Frederik Lang, Maja Roth und Thomas Keller kuratierte Projekt Die Bilderwelten des Jonatan Briel findet in Kooperation mit der Deutschen Kinemathek statt und wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds.
Weitere Vorstellungen finden im Zeughauskino statt.
Im Bundesplatz-Kino vom 30.8. bis 18.10. insgesamt 9 Vorstellungen – jeweils mit Einführungen.
- Vernissage am Sonntag, 30. August
Sonntag, 30.8. um 18.30 Uhr: Glutmensch (1975)
Sonntag, 6.9. um 15.30 Uhr: Orphee (1950, OmU, 35mm)
Sonntag, 13.9. um 15.30 Uhr: Berlin, Berlin, Berlin (1970)
Kurzschluß (1971)
Sonntag, 20.9. um 15.30 Uhr: L’année dernière à Marienbad / Letztes Jahr in Marienbad (1961, OmU)
Sonntag, 27.9. um 15.30 Uhr: Das siebente Siegel / Det sjunde inseglet (1957)
Sonntag, 4.10. um 15.30 Uhr: Das Schweigen / Tystnaden (1963)
Sonntag, 11.10. um 15.00 Uhr: Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse (1984)
Sonntag, 18.10. um 13.30 Uhr: Vampyr (1932, 35mm)
Sonntag, 18.10. um 15.30 Uhr: Wie zwei fröhliche Luftschiffer (1969, 35mm)
Ausstellung zu JONATAN BRIEL im Foyer
Renommierte Fotograf:innen wie Renate von Mangoldt und Michael Ruetz haben die Dreharbeiten zu Jonatan Briels Filmen fotografisch dokumentiert, ebenso Kameramänner und Freunde wie Jörg Jeshel, Skip Norman und Fritz Sahmel. Die aus privaten Aufnahmen aus dem Nachlass Briels sowie aus professioneller Fotokunst zusammengesetzten fotografischen Bilderwelten entwerfen einen visuellen Raum als Annäherungen an das Unabgeschlossene und verleihen dem Fragmentarischen im Gesamtœuvre Briels eine sichtbare Form. Die Foyerausstellung ist vom 30. August bis 18. Oktober im Café im Bundesplatz-Kino zu sehen. Die Vernissage findet am 30. August um 17.30 Uhr statt, mit Filmvorführung von Glutmensch (1975) um 18.30 Uhr
VATERLAND
Zum Kinostart ab dem 3. September!
2026 | Deutschland, Polen, Italien, Frankreich | 82 Min.
Regie: Pawel Pawlikowski
Mit: Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel, Enno Trebs, Theo Trebs, Anna Madeley, David Menkin, Waldemar Kobus, Daniel Wagner, Joanna Kulig
Ein schwieriges Verhältnis plagte die Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihren Künstlern, denen, die im Land geblieben, sich vielleicht auch dem Regime angedient hatten, aber auch mit denen, die ins Exil gegangen waren. So wie Thomas Mann, von dessen Rückkehr nach Deutschland der polnische Regisseur Pawel Pawlikowski in seinem stilistisch markanten Film "Fatherland" erzählt, der in Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet wurde und Ende Juni des Filmfest München eröffnet.
Mehr Infos und Bilder zum Film gibt es hier.
filmPOLSKA 2026
Vom 10. September bis zum 16. September findet wieder das größte polnische Filmfestival außerhalb Polens bei uns statt. Wir zeigen alle 7 Filme des Wettbewerbs.
Jeden Tag gibt es einen auserwählten Film in der Abendvorstellung zu sehen. Zudem werden bei den meisten Vorstellungen Gäste anwesend sein und wir freuen uns auf einen regen Austausch mit dem Publikum im Anschluss an die Filmscreenings.
Mehr Infos folgen in Kürze hier und unter: Polnisches Institut Berlin
FRAU WINKLER VERLÄSST DAS HAUS
Zum Kinostart ab 24. September!
Deutschland | 2026 | 108 Min. | Drama/Komödie
Regie: Doris Dörrie
Mit Angela Winkler, Laura Tonke, Josef Ellers, Via Jikeli, Eugene Boateng, Zoë Baier
Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler (Angela Winkler) nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi (Laura Tonke) und Enkelin Billie (Zoë Baier). Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben; aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen. Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen, und es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst "belesenen" Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann. Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen, aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?
Eine bittersüße, zutiefst berührende Tragikomödie über Fürsorge, Verlust, und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt: Einmal mehr widmet sich Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie brennenden Themen unserer Gegenwart und knüpft damit an die emotionale Tiefe ihrer Meisterwerke wie KIRSCHBLÜTEN – HANAMI und GRÜSSE AUS FUKUSHIMA an.
WATCHING PEOPLE WATCHING BIRDS
Ab 1. Oktober bei uns im Programm.
Und vorab am 30. September um 20 Uhr bei uns in der DOK Premiere, präsentiert vom Haus des Dokumentarfilms. Moderation: Wolfgang Jacobsen
Deutschland | 2026 | 92 Min.
Dokumentarfilm
Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken
* Dokfest München 2026
* Festival des deutschen Films 2026
Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat.
Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt. Unser Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die uns mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern. So begegnen wir auch dem weltberühmten Autor Jonathan Franzen, der sagt: "Ein Grund, warum Wildvögel so wichtig sind (…) ist der, dass sie unsere letzte, beste Verbindung zu einer natürlichen Welt darstellen, die ansonsten im Schwinden begriffen ist."
Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.