Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 9,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 8,-- €
-Kinotag: Mittwoch 7,-- €
Keine Karten- nur Barzahlung
Wir zeigen heute,
Sonntag, den 14.04.2024:


11:00 Bundesplatz-Kino:
Sehnsucht Berlin (2009)

13:30 Bundesplatz-Kino:
Andrea laesst sich scheiden (OmU)

15:30 Bundesplatz-Kino:
M-A-C-H-T

18:00 Bundesplatz-Kino:
Union - Die besten aller Tage

20:30 Bundesplatz-Kino:
Ein Gluecksfall (OmU)

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
SI - SOROPTIMIST INTERNATIONAL präsentiert:

Sieben Winter in Teheran

 
Sonntag 21. April um 11.00 Uhr in unserer Matinee

Zu Gast: die Regisseurin Steffi Niederzoll und die Mutter von Reyhaneh Jabbari, Shole Pakravan

Eintrittspreis: 10.- Euro incl. 1 Glas Sekt/O-Saft/Wasser


SIEBEN WINTER IN TEHERAN
Deutschland / Frankreich 2023 - Dokumentarische Form
Regie: Steffi Niederzoll

Im Sommer 2007 wird Reyhaneh Jabbari von einem älteren Mann angesprochen. Er bittet die Studentin, die als Inneneinrichterin jobbt, ihm bei der Gestaltung von Praxisräumen zu helfen. Bei der Ortsbegehung versucht er, sie zu vergewaltigen. Reyhaneh ersticht ihn in Notwehr. Sie wird wegen Mordes verhaftet und zum Tode verurteilt. Sieben Jahre lang sitzt sie im Gefängnis, während ihre Familie Anwälte engagiert und die Öffentlichkeit über den Fall informiert. Trotz nationaler und internationaler politischer und menschenrechtlicher Bemühungen verweist die iranische Justiz auf das „Recht auf Blutrache“: Solange Reyhaneh ihre Anschuldigungen gegen den Mann nicht zurückzieht, darf seine Familie ihren Tod verlangen. Aber Reyhaneh bleibt bei ihrer Aussage und wird im Alter von 26 Jahren gehängt.

In ihrem berührenden und erschreckend aktuellen Dokumentarfilmdebüt verwendet Regisseurin Steffi Niederzoll unter anderem originales Ton- und Bildmaterial, das aus dem Land geschmuggelt wurde. Der Film, für den die Holy-Spider-Schauspielerin Zar Amir Ebrahimi Reyhaneh ihre Stimme lieh, macht die Ungerechtigkeit in der iranischen Gesellschaft sichtbar und porträtiert eine unfreiwillige Heldin, die im Kampf für Frauenrechte ihr Leben gab.
(73. Berlinale)