Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 9,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 8,-- €
-Kinotag: Mittwoch 7,-- €
Keine Karten- nur Barzahlung
Wir zeigen heute,
Samstag, den 03.12.2022:


13:30 Bundesplatz-Kino:
Anima - Die Kleider meines Vaters

15:30 Bundesplatz-Kino:
Mehr denn je

18:00 Bundesplatz-Kino:
Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey... (OmU)

20:30 Bundesplatz-Kino:
Mehr denn je

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Impressum

Eva-Lichtspiele
Dokumentarfilmfilm von Sabine Derflinger ("Die Dohnal")

Alice Schwarzer

 
Donnerstag 3.11. um 15.30 Uhr
Möglicherweise zum letzten Mal...

Deutschland / Österreich 2020-22, Dokumentarfilm
Konzept und Regie: Sabine Derflinger
Kamera: Christine Anna Maier, Isabelle Casez
Schnitt: Lisa Geretschläger
Musik: Gerald Schuller
Produzent*innen: Sabine Derflinger, Eva Weerts, Franz Müller
102 min

Diagonale - Festival des österreichischen Films 2022: Großer Diagonale-Preis, Dokumentarfilm

1975: Voller Energie betritt Alice Schwarzer das Fernsehstudio des WDR. Einige Schritte forsch nach vorn. "Sie kenn’ ich noch nicht, Frau Vilar. Tag! So schau´n sie aus." Dann legt sie charmant-bestimmt ihren Sitzplatz fest, da, wo der Weißwein steht. Ein Streitgespräch beginnt, das Fernsehgeschichte schreiben wird. Sie rüttelt auf, ist unbequem und hartnäckig. Festhalten am Opferstatus ist ihr gänzlich fremd. Scham und Gefallsucht scheint sie nicht zu kennen. Alice Schwarzer ist im Dokumentarfilm von Sabine Derflinger wach, offensiv, willensstark und eigensinnig. Ein radikal subjektives Porträt einer streitbaren Persönlichkeit, die uns zeigt, wie wir Frauen in die Potenz kommen und einen Zugang zu unserer gesamten Stärke finden können.
Quelle: DOK.fest München 2022 / Ina Borrmann und Ysabel Fantou

Die Bedeutung, die Alice Schwarzer für den deutschen, aber auch internationalen Feminismus hatte, kann nicht hoch genug gewürdigt werden und das tut Sabine Derflinger in ihrem Dokumentarfilm „Alice Schwarzer.“ Viel Archivmaterial hat die österreichische Regisseurin zusammengetragen, Interviews mit Wegbegleiterinnen geführt, vor allem aber mit Alice Schwarzer selber gesprochen.(programmkino)