Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 9,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 8,-- €
-Kinotag: Mittwoch 7,-- €
Keine Karten- nur Barzahlung
Wir zeigen heute,
Samstag, den 24.09.2022:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Die Zeit, die wir teilen

18:00 Bundesplatz-Kino:
Das Leben ein Tanz

20:30 Bundesplatz-Kino:
Peter von Kant

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
Dokumentarfilm über die Liedermacherin BETTINA WEGNER

Bettina

Ein Film von Lutz Pehnert
 
Sonntag 4.9. um 11 Uhr in unserer Matinee
Letzte Vorstellungen!

Nach seiner gefeierten Premiere bei der Berlinale ist der gelungene Dokumentarfilm von Lutz Pehnert weiterhin bei uns im Programm: BETTINA WEGNER wird auch Sie begeistern!

Berlinale 2022: Preis der FIPRESCI-Jury

Eine Berliner Biografie zwischen Ost und West, das Leben einer Widerständigen, die mit der Poesie ihrer Liedtexte das Politische und das Private vereint: Bettina Wegner wird oft auf ein einziges ihrer vielen Lieder, die "kleinen Hände", und ihre Zusammenarbeit mit Joan Baez reduziert. In Lutz Pehnerts Porträt bekommt sie gebührenden Raum. Mit 21 stand sie vor Gericht, weil sie gegen das gewaltsame Ende des Prager Frühlings protestiert hatte. Sie wurde Teil einer regen Musik- und Literaturszene um Thomas Brasch und ihren Mann Klaus Schlesinger und blieb mit ihrer Kunst unbequem.
Humorvoll und mit rauer Stimme erzählt sie von ihrer Zerrissenheit und von dem Bedürfnis, die Heimat in der DDR nicht aufzugeben, auch als man sie dort nicht mehr haben wollte. Ihr Lied "Über Gebote" aus dem Jahr 1980 dient Pehnert als Leitfaden durch Wegners Leben. Er nutzt Archivmaterial aus Ost und West, Audiomitschnitte aus ihrem Prozess, Wegners eigene Worte und ihre Musik. Damit gibt der Film einem neuen Publikum die Chance, die Liedermacherin Bettina Wegner zu entdecken, die eigentlich immer nur Liebeslieder singen wollte.

Quelle: 72. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

"... ein mitreißendes Porträt... das atmosphärisch dichte Bild einer Frau, die sich trotz Verhaftung und Verurteilung weder der Staatsmacht, noch den Männern oder gar der Konsumgesellschaft beugt. Eine deutsch-deutsche Geschichtsstunde und klingende Wegner-Liederkunde."
Gunda Bartels, Ticket/Tagesspiegel

Deutschland 2022, Dokumentarfilm, 107 min
Drehbuch und Regie: Lutz Pehnert
Kamera: Anne Misselwitz, Thomas Lütz, Andreas Deinert
Schnitt: Thomas Kleinwächter
Musik: Bettina Wegner
Produktionsfirma: solo:film gmbh (Berlin)
Produzentin: Susann Schimk