Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Samstag, den 07.12.2019:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Porträt einer jungen Frau in Flammen

18:00 Bundesplatz-Kino:
Parasite

20:30 Bundesplatz-Kino:
Lara

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
Cannes 2019: Goldene Palme!

Parasite (OmU)

Freitags ist bei uns OmU-Tag!
 
Nur am Freitag 15.11. um 20.30 Uhr in OmU

Nicht etwa ein Monsterfilm oder ein Science-Fiction-Thriller steckt hinter dem „Titel“ Parasite, sondern eine anfangs komische, später immer tragischere Satire. Wie so oft bedient sich der koreanische Regisseur Bong Joon Ho unterschiedlichster Genremuster, um von gesellschaftlichen Missständen zu erzählen. Einer der besten Filme des diesjährigen Wettbewerbs von Cannes, der verdient mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde.

Am besten, Sie wissen gar nicht viel vom Inhalt dieses grandiosen Films - und lassen sich einfach auf ein großartiges Kinoabenteuer ein...!

Südkorea 2019
Regie Bong Joon Ho
Buch: Bong Joon Ho & Han Jin Won
Darsteller: Song Kang Ho, Lee Sun Kyun, Cho Yeo Jeong, Choi Woo Shik, Park So Dam, Lee Jung Eun, Chang Hya Jin
131 Minuten

Familie Ki lebt in ärmlichen Verhältnissen ganz unten auf der sozialen Leiter. Im wahrsten Sinne des Wortes: Der Putz ihrer Wohnung im Tiefparterre blättert ab, in den Ecken breitet sich Schimmel aus, der Müll staut sich. Die Eltern Ki-taek und Chung-sook sind arbeitslos, die fast erwachsenen Kinder, der Sohn Ki-woo und die Tochter Ki-jung unterstützen die Familie mit Gelegenheitsjobs.

Das Glück wendet sich als ein Freund Ki-woo eine Tutorenstelle am anderen Ende der Stadt, am anderen Ende der sozialen Leiter vermittelt. Im mondänen, modernistischen Haus der Familie Park soll er der Tochter Englischstunden geben. Es ist der Beginn einer parasitären Beziehung der beiden Familien, denn bald arbeiten alle Kis für die Parks: Die Tochter kümmert sich um den Sohn, der Vater wird Chauffeur, die Mutter schließlich Haushälterin. Das Schicksal scheint es endlich gut mit Familie Ki zu meinen.
Was bei anderen Regisseuren Stoff genug für einen Film wäre, erzählt Park Joon Ho in einem langen ersten Akt... doch bald dreht Bong die Schraube noch weiter. Wie in den meisten seiner Filme - zuletzt „Okja“ und „Snowpiercer“, vor Jahren „The Host“ und „Memories of Murder“ - lässt sich auch „Parasite“ nur schwer einem Genre zuordnen. Unbekümmert bedient er sich hier und da, überrascht immer wieder mit völlig unvorhergesehenen Volten, doch am Ende sind Bongs Filme immer eins: Messerscharfe, genau beobachtete Satiren.
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