Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Freitag, den 15.11.2019:


13:30 Bundesplatz-Kino:
Fritzi - Eine Wendewundergeschichte

15:30 Bundesplatz-Kino:
Systemsprenger

18:00 Bundesplatz-Kino:
Parasite

20:30 Bundesplatz-Kino:
Parasite (OmU)

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
Der Riesenerfolg aus Frankreich: ungewöhnliche Frauen-Sozialkomödie!

Der Glanz der Unsichtbaren

 
Mittwoch 13.11.: um 20.30 Uhr.
Montag 18.11.: um 15.30 Uhr.
Mittwoch 20.11.: um 18.00 Uhr.

Letzte Vorstellungen!

40% der Obdachlosen in Frankreich sind Frauen. Und mit Frauen, die einst selbst auf der Straße lebten hat Louis-Julien Petit seine sozialrealistische Komödie „Der Glanz der Unsichtbaren“ gedreht, die sich in Frankreich zum Überraschungserfolg entwickelte und über eine Millionen Zuschauer ins Kino zog.

Christiane Peitz schreibt im Tagesspiegel:
"Ein Märchen? Unbedingt. Alkohol, Drogen, kriminelle Energie, fast nichts davon rückt ins Bild. Dennoch wird die Realität nicht geschönt. ...
Selten einen Film ohne Happy End gesehen, der einen so frohgemut stimmt."


Les Invisibles
Frankreich 2018
Regie: Louis-Julien Petit
Buch: Louis-Julien Petit, Marion Doussot, Claire Lajeunie
Darsteller: Audrey Lamy, Corinne Masiero, Noémie Lvovsky, Déborah Lukumuena, Adolpha van Meerhaeghe
102 Minuten

Im Norden Frankreichs leitet Manu (Corinne Masiero) ein Tageszentrum für obdachlose Frauen. Jeden Morgen, kurz vor acht Uhr öffnen Manu und ihre Mitarbeiterinnen Audrey (Audrey Lamy), Angélique (Déborah Lukumuena) und Hélène (Noémie Lvovsky) die Pforten. Zu diesem Zeitpunkt stehen die Frauen unterschiedlichen Alters, manche sehr jung, die meisten älter, verlebt, schon länger an, warten darauf, sich im Aufenthaltsraum auszuruhen, einen Kaffee zu trinken, zu duschen.
Abends müssen sie wieder hinaus, müssen hoffen, dass sie in einer Unterkunft ein Dach über dem Kopf finden, dass ihnen auf der Straße nichts passiert. Zu wenig für Audrey, die den Frauen unbedingt dabei helfen will, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern, einen festen Wohnsitz zu bekommen, vielleicht sogar eine Arbeit. Doch der Übergang von der Obdachlosigkeit zu einem gesellschaftlich normierten, strukturierten Leben ist schwierig. Dabei haben viele der Frauen früher gearbeitet, im Büro, als Schreibkraft, in unterschiedlichsten Berufen.
Auch wenn sie es laut dem Gesetzt nicht dürfen, versuchen Audrey und ihre Kolleginnen den Frauen aktiv zu helfen, organisieren Workshops und lassen die Frauen sogar in der Unterkunft übernachten. Auch wenn dies nur kleine Schritte sind: Das Selbstvertrauen und die Selbstachtung der obdachlosen Frauen steigt enorm. ...
Loius-Julien Petit wiederum beschreibt in „Der Glanz der Unsichtbaren“ den Versuch, obdachlosen Frauen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu helfen.
Das besondere an Petits Ansatz ist, dass er neben einigen Profis, vor allem viele Laien besetzt hat, Frauen, die früher auf der Straße gelebt, inzwischen jedoch den Absprung geschafft haben. Die Authentizität echter Erfahrungen ist dann auch die größte Stärke eines Films, der in losen Szenen zeigt, wie soziales Engagement oft an bürokratische Hindernisse stößt. Allzu organisiert ist das System, allzu ignorant gegenüber der Schwierigkeit von Obdachlosen, sich nach Jahren auf der Straße, wieder in Strukturen einzufügen.
(programmkino.de)


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