Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Montag, den 21.10.2019:


16:00 Bundesplatz-Kino:
Frau Stern

18:00 Bundesplatz-Kino:
Deutschstunde

20:30 Bundesplatz-Kino:
Systemsprenger

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Impressum

Eva-Lichtspiele
Buchpräsentation: HANS FELD. REDAKTEUR UND KULTURJOURNALIST

Menschen am Sonntag (1930)

In Kooperation mit der DEUTSCHEN KINEMATHEK - MUSEUM FÜR FILM UND FERNSEHEN
 
Am Sonntag 20.10. um 11.00 Uhr.

Buchpräsentation: "Hans Feld. Redakteur und Kulturjournalist"

Gespräch mit der Herausgeberin EVA ORBANZ
und dem Filmhistoriker WERNER SUDENDORF.


HANS FELD, 1902 in Berlin geboren, 1992 in London gestorben, beobachtete und beeinflusste mit seinen Kritiken, Kommentaren und Glossen für den täglich erscheinenden Film-Kurier die kulturellen Entwicklungen und Verästelungen der Weimarer Republik seit Mitte der 1920er-Jahre. Film, Theater, Literatur, Politik – alles war ihm gleichermaßen wichtig, alles bezog er aufeinander und alles unterlag seinem wachen Urteil. Er schrieb für die Menschen, wollte ihnen Teilhabe ermöglichen, sie für die Demokratie sensibilisieren. Film verstand er als Kunst für die Massen, seinen propagandistischen Missbrauch geißelte er. Feld hatte ein großes Herz für viele Filme – er widmete sich Abel Gances Napoléon ebenso wie einer amerikanischen Lederstrumpf-Adaption oder Robert Siodmaks Menschen am Sonntag.
Die von Eva Orbanz zusammengestellte Bibliografie verzeichnet alle von Hans Feld zwischen 1926 und 1932 verfassten Texte im Film-Kurier. In der Summe fügt sich dieses Werk zu einer Geschichte der Weimarer Kultur, des Films und des Kinos im Besonderen. Mit einem begleitenden Text der Herausgeberin, 23 ausgewählten Texten von Hans Feld sowie einer werkbiografischen Zeittafel.
Die Herausgeberin Eva Orbanz stellt die Bibliografie „Hans Feld. Redakteur und Kulturjournalist“ am 20.10.2019 im Bundesplatz Kino vor. Abgerundet wird die Veranstaltung mit dem Film MENSCHEN AM SONNTAG von 1930 sowie einem Ausschnitt aus einem Filmporträt Hans Felds.


Deutschland 1929/30
Stumm mit Orchestermusik
Regie: Robert Siodmak
unter Beteiligung von Billie Wilder, Fred Zinnemann, Edgar G. Ulmer, Eugen Schüfftan, Kurt Siodmak u.a.

Robert Siodmaks semidokumentarischer Spielfilm gilt als eines der wichtigsten Werke der ausgehenden Stummfilmzeit und gehört sicherlich zu den berühmtesten Vertretern der "Neuen Sachlichkeit".
Der Film zeigt die Alltagserlebnisse junger Berliner – Christel, Wolf, Annie, Brigitte und Erwin – während eines Wochenendes, in dessen Mittelpunkt ein gemeinsamer Sonntagsausflug an den Nikolassee steht. Dokumentarische Aufnahme und dramaturgische Inszenierung verbinden sich hierbei zu einer modernen Momentaufnahme, die zugleich den Status Quo des Weimarer Kinos Ende der 1920er Jahre reflektiert.
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