Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Samstag, den 20.10.2018:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Gluecklich wie Lazzaro

18:00 Bundesplatz-Kino:
Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

20:30 Bundesplatz-Kino:
Offenes Geheimnis

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
EACD - EUROPEAN ART CINEMA DAY - Europäischer Kinotag

Harry Gruyaert - Photographer (OmeU)

 
Sonntag, 14. Oktober , 11 Uhr.
Eintritt: nur 6.- Euro!

Zu Gast: Gerrit Messiaen, Harry Gruyaert


Belgien 2018
Regie: Gerrit Messiaen
Kamera: Jimmy Kets
Ton: Joren Desmidt
Schnitt: Leen Anthonissen
Musik: Tuur Florizoone
Produktion: Jurgen Buedts
62 Min.

„Die Dinge ziehen mich an und ich ziehe die Dinge an“ - so beschreibt Harry Gruyaert die Magie seiner fortwährenden Jagd nach jenen beglückenden Momenten, in denen sich Realität visuell enthüllt.
Der gebürtige Flame Gruyaert, seit 1982 Mitglied der legendären Fotoagentur Magnum, sieht sich als „Street Photographer“. Während manche Kollegen den Begriff ablehnen, füllt ihn Gruyaert auf ganz eigene Art mit Leben – und vor allem mit Farbe. Gerrit Messiaen lässt den Zuschauer mit geschickt montierten Bildbeispielen physisch erleben, warum Gruyaert als einer der ersten Fotografen gilt, die „in Farbe denken“. Doch obwohl er Farbe in einer für die dokumentarische Fotografie neuartigen Weise einsetzte, reduziert ihn Messiaen nicht auf das Etikett „Meister der Farbe“. Seine offene und unformatierte Erzählweise baut dagegen viele Zugänge in das vielschichtige Leben und Werk eines Wanderers zwischen Ost und West und kommt dabei ganz ohne interpretatorischen Überbau aus.
Messiaen lässt die Bilder atmen mit einer nie nur gefälligen Musik, die dramaturgische Bögen schafft und die die Wanderungen des rastlosen Flaneurs durch Zeitläufte, Kulturen und Kontinente subtil kommentiert und kontrastiert.
Ein unwiderstehlicher Reiz des Films liegt darin, Gruyaert bei der Arbeit zu beobachten. Unwillkürlich fragt sich der Betrachter zuweilen: was genau fotografiert Gruyaert denn gerade eigentlich? Nur um im nächsten Moment die auf den ersten Blick eher nichtssagenden Motive in bestechend schöne Kompositionen umgesetzt zu sehen. (sh)
Aus dem Katalog der diesjährigen DOKUARTS, wo der Film seine Deutschlandpremiere hat.
Wir danken Andreas Lewin, dem Leiter dieses Festivals, das noch bis zum 21. Oktober im Zeughauskino läuft.


Gerrit Messiaen, 1964 in Kortrijk geboren, studierte Kommunikations-, Film- und Politikwissenschaften an der Universität von Gent und Brüssel. Nach einer Ausbildung in der Abteilung Fiktion des Flämischen Rundfunks arbeitete er zwei Jahre lang als Produzent für Frans Buyens und Lydia Chagoll. 1996 realisierte er mit Robert Visser "A Journey with Paul Cox", ein dokumentarisches Porträt des australischen Filmemachers, das auf verschiedenen internationalen Filmfestivals gezeigt wurde. 1998 realisierte Gerrit Messiaen die Kurzdokumentation "Roberte’s dans". "Bis zum letzten Atemzug" wurde 2000 auf dem Brüsseler Filmfestival als bester belgischer Dokumentarfilm ausgezeichnet. Sein Dokumentarfilm "Lucien Hervé, photographe malgré lui" wurde weltweit auf Festivals gezeigt, unter anderem bei DOKUARTS 2013 und lief auch im Bundesplatz-Kino.

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