Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Samstag, den 20.10.2018:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Gluecklich wie Lazzaro

18:00 Bundesplatz-Kino:
Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

20:30 Bundesplatz-Kino:
Offenes Geheimnis

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Impressum

Eva-Lichtspiele
Blick zurück - Blick nach vorn

Ein Dorf erwacht (2013)

SIEBENBÜRGEN-Dokumentarfilmreihe
 
Am Samstag um 15.30 Uhr.
Eintritt: 6.- Euro.

Zu Gast: FRIEDER SCHULLER, Filmemacher.
Moderation: Dr. Ingeborg Szöllösi, Südosteuropa-Referentin, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Nach der Filmvorführung beantwortet der Regisseur Publikumsfragen.

Ein Projekt des Deutschen Kulturforum östliches Europa, Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem Bundesplatz-Kino, Berlin.

»Als ich vor acht Jahren das erste Mal nach Siebenbürgen kam, war ich überwältigt von der einzigartigen Schönheit und dem kulturellen Erbe des Landes«,
so Prinz Charles in Schullers Film. Im Fokus stehen: ein siebenbürgisches Dorf, Deutsch-Weißkirch/Viscri (Kreis Kronstadt/Bra?ov) und eine tatkräftige Frau, Caroline Fernolend, die optimistisch in die Zukunft blickt.

Es gibt eine Region in Rumänien, deren Dörfer Kirchenburgen sind und Namen tragen wie Deutsch-Weißkirch und Malmkrog. Hier holpern noch Pferdefuhrwerke über ungepflasterte Dorfstraßen und Gänse überqueren gelassen den Dorfbach. Das 21. Jahrhundert sieht anders aus. Doch jetzt soll Schluss sein mit der postkommunistischen Lethargie. Die Dörfer sollen wieder lebensfähig werden und das nicht nur durch Tourismus.

Die Dokumentation schildert den Aufbruch eines ehemals rumänisch-deutschen Dorfes in die moderne Zeit. Einmal im Jahr schaut hier der britische Thronfolger Prinz Charles vorbei, um zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Denn der adlige Angelsachse ist Schirmherr der englisch-rumänischen Stiftung Mihai Eminescu Trust, die den Erhalt der siebenbürgisch-sächsischen Dörfer unterstützt. »Hilfe zur Selbsthilfe« heißt dabei die Devise.

Und es gibt auch schon wieder Schlosser, Schmiede, Maurer, Schreiner, Holzschnitzer, Maler, Ziegelbrenner und Korbflechter. Sie restaurieren in Eigenarbeit die dem Verfall ausgesetzten Häuser. Dorfbewohnerin Caroline Fernolend leitet die Initiative »Das ganze Dorf« und hilft, den kulturellen Reichtum der Region zu retten. Nachhaltige Restaurierungsprojekte nutzen dabei die lokalen Ressourcen, geben den Menschen Arbeit und Zuversicht.

Regie: Frieder Schuller
Deutschland/Rumänien 2013

Frieder Schuller, geb. 1942 in Katzendorf/Cata (Rumänien), Studium der Theologie in Hermannstadt/Sibiu (Rumänien) und Germanistik in Cluj/Klausenburg (Rumänien), Redakteur der Karpatenrundschau Kronstadt Bra?ov (Rumänien), 1969 Veröffentlichung von Gedichtbänden Kreise ums Unvollendete, Ausgespielt, Mit rotem Wein viel lieber (Letzterer durch die Zensur verboten), ab 1972 Dramaturg am deutschsprachigen Theater in Hermannstadt, auch hier Zensurschikanen, 1978 Ausreise in die Bundesrepublik, wo er seither als Filmemacher (u. a. Der Glockenkäufer und Im Süden meiner Seele. Paul Celans Bukarester Jahre) und Autor (u. a. Theaterstück Ossis Stein oder Der werfe das erste Buch) tätig ist, zahlreichen Preise (u. a. Andreas-Gryphius-Preis).

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