Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Montag, den 11.12.2017:


16:00 Bundesplatz-Kino:
Gauguin

18:00 Bundesplatz-Kino:
Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

20:30 Bundesplatz-Kino:
A Ghost Story

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Impressum

Eva-Lichtspiele
Werkschau ANDRES VEIEL

Der Kick (2005/2006)

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
 
Am Sonntag 10. Dezember um 15.30 Uhr.

Bei uns zu Gast: der Regisseur ANDRES VEIEL


Deutschland 2006. 85 Min.
Regie: Andres Veiel
Kamera: Jörg Jeshel.
Schnitt: Katja Dringenberg.
Mit Susanne-Marie Wrage und Markus Lerch

Der Versuch einer Annäherung an einen Fall unfassbarer Brutalität. Der Film „American History X“ spielt für das, was in Andres Veiel („Blackbox BRD“, „Die Spielwütigen“) dokumentarischem Kammerspiel verhandelt wird, eine entscheidende Rolle. Ein Sprung auf den Hinterkopf eines 16-jährigen ist in beiden Fällen der Gipfel der Gewalt. Gezeigt aber wird sie in Veiels Film nicht. Denn was im Juli 2002 in der Uckermark geschah, das hat der mehrfach ausgezeichnete Regisseur zusammen mit der Dramaturgin Gesine Schmidt anhand von Protokollen verdichtet. Zwei Schauspieler geben den Tätern, ihren Eltern wie auch der Familie des Opfers ein Gesicht. In jedem Fall ist dies eine intensive Kinoerfahrung.
programmkino.de

Wegen seiner unfassbaren Grausamkeit erregte der so genannte „Skinheadmord von Potzlow“ publizistische Beachtung weit über den Ort des Geschehens hinaus. ...
Aus mehr als zwanzig Gesprächen mit zweien der Täter sowie mit Angehörigen des Opfers, mit Freunden und Nachbarn aus Potzlow hat Andres Veiel ein filmisches Protokoll für zwei Schauspieler entwickelt. Wie bei der vorangegangenen Bühneninszenierung des Textes am Maxim-Gorki-Theater Berlin haben bei dessen Adaption Susanne-Marie Wrage und Markus Lerch sämtliche Sprechrollen übernommen.

Quelle: 56. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

Andres Veiels Film über den bestialischen Mord an einem Jugendlichen gleicht einem Exerzitium. Doch trotz seiner Kargheit zeigt "Der Kick" eindringlich die Lebensumstände der Täter in der ostdeutschen Provinz - und wird so zum Porträt einer verlorenen Generation.
Spiegel Online

Mit den Mitteln des Brechtschen Theaters entwirft der minimalistische Film ein bedrängendes Mosaik, das die Tat in soziale, politische und historische Kontexte einbindet, ohne sich mit einzelnen Erklärungen zufrieden zu geben.
film-dienst

Der Film gibt beklemmende Einblicke in die trostlose ostdeutsche Provinz und in Menschen, die durch Langeweile, Gewalt und Alkohol unfassbar abgestumpft sind.
Der Spiegel

Preise:
- Jury der evangelischen Filmarbeit: Film des Jahres 2006
- Defa-Stiftung 2006: Preis zur Förderung der deutschen Filmkunst
- Visions du Réel Nyon 2006: Hauptpreis

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