Bundesplatz-Kino
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Sonntag, den 13.09.2026:
11:00 Bundesplatz-Kino:
Wunderschöner14:00 Bundesplatz-Kino:
Vaterland15:30 Bundesplatz-Kino:
Berlin, Berlin, Berlin (1970) & Kurzschluß (1971)18:15 Bundesplatz-Kino:
Vaterland20:15 Bundesplatz-Kino:
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Eintrittspreise
- Erwachsene 10,-- €
- Ermäßigt 9,-- €
- Kinder (bis 12 J.) 6,-- €
- Kinotag (MI) 8,-- €
Cosima Filmtheater
Eva Lichtspiele
Premiere!
Ein Dokumentarfilm von Gerburg Fuchs über die Reformpädagogin Dore Jacobs (1894–1979)
Dore Jacobs - Bewegung spricht
Samstag, 12. September, um 14.00 Uhr
Zu Gast: die Filmemacherin Gerburg Fuchs
D 2026, 77 Minuten
Buch und Regie: Gerburg Fuchs
Kamera: Niels Bolbrinker und Gerburg Fuchs
Montage und Grading: Domingo Stephan I
Sounddesign: Kai Hoffmann
Sprecherin: Ulrike Fischer
Sprecher: Harry Kühn
Musik u.a. Improvisation: Liu Kai
Dramaturgie: Trevor Peters
Filmrecherche: Kinemathek im Ruhrgebiet, Paul Hofmann
Produzentin: www.gerburgfuchs.de
„Ist denn Luft nichts?“ – Diese Frage stellt der Vater seiner jungen Tochter Dore, als sie gemeinsam vor einem Bauzaun stehen, den er scherzhaft „das Ende der Welt“ nennt. An dieses Gespräch mit ihrem Vater erinnert sich Dore Jacobs später und damit an eine ihrer ersten Erfahrungen, dass Denken Lust ist und Leben schafft. Schon als Kind wird so ihr Denken geprägt: dass das Wesentliche oft dort beginnt, wo etwas nicht sichtbar ist.
Dore Jacobs – Bewegung spricht ist ein filmischer Essay mit biografischem Kern über die
Reformpädagogin Dore Jacobs (1894–1979), die Bewegung des Körpers als Ausdruck von Freiheit, Würde und Gemeinschaft verstand. Der Film folgt ihrem Lebensweg durch die Umbrüche des 20. Jahrhunderts: Von ihrer Kindheit in einer liberalen jüdischen Familie in Essen über die Reformbewegung in Hellerau, bei Dresden und ihre pädagogische Arbeit im Ruhrgebiet bis zur Verfolgung durch den Nationalsozialismus und schließlich die Wiederaufnahme ihrer Arbeit in ihrer Schule in Essen nach 1945.
Bisher unveröffentlichtes Archivmaterial und historische Orte verbinden sich mit heutigen Bildern zu einer filmischen Suche nach den Spuren einer außergewöhnlichen Idee. Dore Jacobs selbst, Weggefährten und Zeitzeuginnen berichten von ihren Erfahrungen. Biografie und Zeitgeschichte lassen Wurzeln von Gemeinschaft und Solidarität sichtbar werden. Der Film zeigt, wie aus gemeinsamer Bewegung Vertrauen erwächst und wie aus gemeinsam gelebter Erfahrung eine Haltung entstehen kann, die auch in Zeiten von Ausgrenzung und Gewalt Bestand hat.Dore Jacobs‘ Lebenswerk eröffnet einen neuen Blick darauf – damals wie heute.
Protagonisten:
Hubert Arnsmann, Bewegungspädagogin
Beate Fritz, Künstlerin
Karin Gerhard, Bewegungspädagogin und Schulleiterin der Dore Jacobs Gymnastikschule (1976-2006)
Marie-Louise Hatt-Arnold, Rhythmikerin, International Lehrende, Institut Jaques Dalcroze, Genf
Marga Jäckel, Institut für organische Gymnastik, Mühlheim
Marianne Menze, Kinobetreiberin, Essener Filmkunsttheater
Kontaktadresse: Gerburg Fuchs, Crellestr. 33, 10827 Berlin, T. 01711738719,
E. info@gerburgfuchs.de, www.gerburgfuchs.de

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© Bundesplatz-Kino Berlin. All rights reserved.
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